Lebende Steine vermehren: Schritt-für-Schritt-Anleitung
So vermehren Sie Lebende Steine erfolgreich – alle Methoden, der beste Zeitpunkt und die häufigsten Fehler.

Sicherheit für Menschen und Haustiere
Für diese Pflanze liegt hier noch keine abgeschlossene, quellenbelegte Giftigkeitsprüfung für Menschen, Katzen und Hunde vor.
Eine fehlende Bestätigung bedeutet weder Giftigkeit noch Unbedenklichkeit. Nicht verzehren und bis zur Klärung außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren halten; bei vermuteter Aufnahme fachlichen Rat einholen.
Redaktioneller Sicherheitsstand: 10.10.2026. Diese Angaben ersetzen keine ärztliche oder tierärztliche Beratung.
Bei Vergiftungsverdacht bei Menschen: Die passende Anlaufstelle nach Aufenthaltsland wählen.
- Österreich: Vergiftungsinformationszentrale: 01 406 43 43 (Offizielle Informationen).
- Deutschland: Regionalen Giftnotruf im offiziellen BfR-Verzeichnis auswählen.
- Schweiz: Tox Info Suisse: 145 (innerhalb der Schweiz) (Offizielle Informationen).
Bei Lebensgefahr sofort die Rettung alarmieren: Österreich 144, Deutschland 112, Schweiz 144.
Bei Tieren: Eine Tierarztpraxis oder Tierklinik kontaktieren.
Die passende Methode für Lebende Steine richtet sich nach der botanischen Art und dem tatsächlich vorhandenen Ausgangsmaterial. Prüfen Sie vor dem Beginn, ob die Mutterpflanze gesund ist und geeignetes Vermehrungsmaterial bietet. (University of Wisconsin Extension: Lithops).
Methode und Ausgangsmaterial
Geeignetes Ausgangsmaterial auswählen
Für die hier beschriebene Vermehrung Saatgut mit möglichst genauer Artbezeichnung verwenden. Die Fachquelle beschreibt die Aussaat im Sommer in ein sandiges Medium; eine universelle exakte Keimtemperatur für alle Lithops wird hier bewusst nicht behauptet. (University of Wisconsin Extension: Lithops).
Vermehrung vorbereiten und ansetzen
Samen sehr dünn aussäen und nur mit einer dünnen Lage feinem Sand abdecken. Behutsam wässern, damit die kleinen Samen nicht weggespült werden, und warm sowie hell aufstellen. (University of Wisconsin Extension: Lithops).
Die Entwicklung begleiten
Während der Keimphase feucht, aber nicht vernässt halten. Erste Keimlinge können nach wenigen Wochen erscheinen; Nachzügler sind möglich, sodass eine feste Bewurzelungsfrist kein zuverlässiges Erfolgskriterium ist. (University of Wisconsin Extension: Lithops).
Jungpflanzen weiterkultivieren
Wenn Sämlinge wachsen, die Oberfläche zwischen den Wassergaben etwas trockener werden lassen. Etwa ab zwei bis drei Monaten werden die Trockenphasen nach dem beschriebenen Verfahren vorsichtig verlängert; die Erwachsenen-Trockenruhe nicht sofort auf kleine Sämlinge übertragen. (University of Wisconsin Extension: Lithops).
Nachsorge ohne pauschale Wochenfrist
Die Fachquelle nennt ungefähr ein Jahr als Zeitpunkt zum Umpflanzen junger Lithops. Nicht pauschal nach acht bis zwölf Wochen pikieren; Jungpflanzenentwicklung, Wurzeln und Platz im Aussaatgefäß berücksichtigen. (University of Wisconsin Extension: Lithops).
Die Jungpflanzenkultur richtig wählen
Ein sehr durchlässiges, für Sukkulenten geeignetes Substrat und ein Topf mit Abzugslöchern sind wichtig. Mineralische Bestandteile verbessern die Struktur; die Pflanzenoberseite soll leicht über dem Substrat liegen, nicht tief eingegraben werden. (University of Wisconsin Extension: Lithops).
Die entscheidende Pflegefalle
Kein pauschales Wintergießen alle vier bis acht Wochen; keine Gleichbehandlung von Erwachsenen, Sämlingen und Pflanzen im Blattwechsel. (University of Wisconsin Extension: Lithops).
Fachlich überarbeitete Kernanleitung: 10.10.2026. Die verlinkten Quellen unterscheiden teilweise Art-, Gruppen- und allgemeine Kulturhinweise; eine Erfolgsgarantie oder vollständige Diagnose jedes Einzelfalls ist damit nicht verbunden.
Häufige Fragen
Wann kann Lebende Steine getrennt beziehungsweise umgesetzt werden?
Die Fachquelle nennt ungefähr ein Jahr als Zeitpunkt zum Umpflanzen junger Lithops. Nicht pauschal nach acht bis zwölf Wochen pikieren; Jungpflanzenentwicklung, Wurzeln und Platz im Aussaatgefäß berücksichtigen. (University of Wisconsin Extension: Lithops).
Brauchen Jungpflanzen normale Blumenerde?
Ein sehr durchlässiges, für Sukkulenten geeignetes Substrat und ein Topf mit Abzugslöchern sind wichtig. Mineralische Bestandteile verbessern die Struktur; die Pflanzenoberseite soll leicht über dem Substrat liegen, nicht tief eingegraben werden. (University of Wisconsin Extension: Lithops).


